Heute stelle ich Wencke Rowek vor.

Sie lebt und arbeitet in einer Stadt, an die ich mich noch gut erinnern kann. In meiner Kindheit war Husum eines der Lieblingsreiseziele meiner Mutter und ich liebe das Meer sowieso.
Wencke ist künstlerisch sehr vielseitig. Sie malt, schreibt, fotografiert, sie bastelt Schmuck und vermutlich noch vieles mehr. Am Ende ihrer Vorstellung finden Sie einen Direktlink zu ihrer liebevoll gestalteten Webseite. Aber zunächst stellt sie sich selbst vor und zeigt uns ein paar ausgewählte, wunderschöne Fotografien.
Danke, Wencke!

 

Ich bin 1975 in der „grauen Stadt am Meer“ geboren, wie einst der Dichter Theodor Storm Husum beschrieb. Aufgewachsen bin ich direkt am Wald. Außerdem war ich viel bei meinen Großeltern, die in der Nähe des Hafens wohnten. Und damit hätten wir auch schon drei wesentliche Punkte, die mein Leben prägten: die Natur, der Hafen und Worte.
Ohne Kunst kann ich mir mein Leben nicht vorstellen. Alles begann mit der Malerei, die mich seit der Kindergartenzeit durchgehend begleitet. Mit zehn oder elf Jahren schrieb ich mein erstes, eigenständiges Gedicht, auf das ich ab und zu wieder gucke und mich wundere, wie viel von mir damals da schon enthalten war.
Meine Gedichte sind meist im freien Vers verfasst. Klangbilder verweben sich mit Wortspielen und manchmal taucht ein Reim auf – aber nicht unbedingt am Ende. Untrennbar schlingen sich Form und Inhalt umeinander. Zum Vergrößern bitte anklicken.
Meine erste Veröffentlichung hatte ich 2015 in der Kunst- und Literaturzeitschrift „applaussement“, wo es auch dieses Jahr wieder Fotos und Lyrik von mir, zu finden, gibt. Verschiedene Ausstellungen mit tollen, anderen Künstlern und allein haben mich wachsen lassen.
Die Fotografie ist ziemlich spät in mein Leben gekommen. 2009 bekam ich von meinem Mann meine erste Kompaktkamera geschenkt, mit der ich anfing, Insekten zu fotografieren. Seit 2013 besitze ich nun eine Kamera, mit deren Bildern ich auch in die Öffentlichkeit gehe. Ich fotografiere hauptsächlich meine Heimatstadt. Ein Mal die Woche am Freitag um 15 Uhr kann man auf Facebook ein neues Foto auf der Seite „Husumer Bilder“ entdecken. Ein kleines, visuelles Geschenk zum Wochenende sozusagen. Aber auch Experimente mit z.B. Belichtung und Fotobearbeitung gehören zu meiner künstlerischen Arbeit.
Des weiteren fotografiere ich immer noch Insekten. Ich liebe Schrecken, Libellen und Schmetterlinge. Ab Juli ist die Hauptsaison, wo ich mich aufmache, die verschiedenen Arten in ihrem natürlichen Lebensraum aufzustöbern. Aber ich gehe auch immer wieder gerne in Gärten und zeige den Leuten, was in ihrem direkten Umfeld alles so lebt.
Ich glaube, ich bin ein Verfechter des Kleinen.

Wencke Rowek im Netz.

 

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Miau!

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