Ich mache gerne etwas für andere,

manchmal auch völlig fremde Menschen, für Freunde auf jeden Fall. Manchmal unentgeltlich, oder auch besonders günstig.  Es kommt vor, dass ich meine eigene Arbeit zurückstelle, weil jemand dringend etwas möchte. Ich stelle nie Bedingungen, verlange nicht einmal einen Backlink. Es gibt Dinge, die sollten selbstverständlich sein.

making

Zutaten

Jetzt bin ich mal dran. Mein eigenes Cover, für mein eigenes Buch. Leider weiß ich überhaupt nicht wie es aussehen soll. Daher probiere ich herum, bis etwas daraus wird, das mir und im besten Fall den Lesern gefallen könnte.
Es muss leicht skurril sein, denn die Geschichten sind es auch. Es soll Wiedererkennungswert haben. Zumindest eine der Geschichte darf es gern wiederspiegeln. Gar nicht so einfach.
Letztendlich habe ich mich für eine Eiche entschieden. Und Wurzeln. In der längsten Geschichte spielt ein alter Baum eine tragende Rolle. Naheliegend also.

Gut, der Baum hatte sich verändert und niemand fand eine Erklärung dafür. Nach vielen Debatten, Abwägen von Möglichkeiten und dem resignierten Schulterzucken sämtlicher Hobbygärtner, kamen einige Dorfbewohner zu dem Schluss, dass man den Baum am Besten in Ruhe lassen sollte.
Und doch hinterließ jemand dort Fußspuren.

Es ist der erste Entwurf und vermutlich schmeisse ich es wieder in die Ecke, aber einige Test-vorab-Schauer finden es gut. Mal sehen, denn das Bild ohne Schrift ist die eine Sache, eine passende Schrift zu finden, eine andere.

Splatter oder Horror?

front.--bunt

Der Mann meint, das sei eindeutig ein Titanik-Cover.

Die falsche Schrift kann das ganze Cover zunichte machen. Schwupps wird aus Skurril der blanke Horror. Es ist also gar nicht so leicht ein Cover zu gestalten. So viele Dinge gilt es zu beachten.
Natürlich kann man sich auch völlig zurück nehmen und einfach einen schwarzen Strich zeichnen und gewinnt evtl. sogar einen Preis damit.
Tatsächlich wurde in New York irgendwann ein weißes Gemälde verkauft. Ich glaube es hatte einen schwarzen Fleck – für mehrere tausend Dollar!
Zurück zum Egoismus. Für gesund befunden und lernbereit!

Der leise summende Chor schüchterte Leondine ein. Sie stand wie zur Salzsäule erstarrt. Während sie versuchte die Luft anzuhalten, rollte langsam ein Auge vor ihre Füße. Sie war zu erregt und verängstigt um die Luft lange anzuhalten und so blinzelte sie in die Richtung des Altars und was sie erblickte ließ sie erneut erschaudern.  Der Altar schien aus Erde zu bestehen und menschlichen Überresten. Fein eingewoben in hauchzarte Wurzeln.

der-baum-s-w-vorschau

 

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Wer stets andere zitiert, hat selbst nicht viel zu sagen. Julia

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